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admirado | 25. Juni 2017

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Chiemgau: Kloster, Herbergen, Braumeister

Pilgern im Chiemgau (Foto: NN/ Bayerns Lächeln)
Christian Gregor Landwehr

Berge, Wasser, Kirchtürme. Das der Chiemgau auch kulinarisch einiges zu bieten hat zeigt unsere Radtour. Ausgangspunkt ist das nördliche Ufer…

Die Räder laufen gut, es geht vorbei an einer alten Keltenschanze, an Bauernhöfen und Wäldern. Irgendwann sieht man zum ersten mal die Alz. Der Fluss schlängel sich durch die Landschaft.

Liebliche Landschaft

Die Alz ist der Abfluss des Chiemsees und verlässt den See bei Seebruck. Hier fließt sie ruhig durch die Landschaft, im Sommer ist das Wasser relativ warm und ideal um sie mit Boten zu befahren. Das Wasser klar, die Tiefe reicht zum Reinspringen von der Autobrücke. Nur gegen die Strömung zu schwimmen, funktioniert nicht so ganz.

Auf dem Weg zum Kloster Baumberg begleitet uns die Alz immer wieder. Der Fluss fließt im Tal, auf dem Berg thront das Kloster. Es wurde um 1107 von Graf Berengar gegründet und um 1600 im Stile des Barock umgestaltet. Am 1755 wurde eine völlig neue Kirche im Stil des Rokoko errichtet. In diesem Zustand ist die Kirche heute noch zu besichtigen. Im Jahr 1612 wurde die Klosterbrauerei Baumburg gegründet, sie braut bis heute.

Braumeister Dominik Tapper erwartet uns bereits. „Wir liefern nur im Umkreis von 40 Kilometern“, sagt er zum Konzept der Brauerei. Dazu gehört auch, dass man den Energiebedarf aus einem eigenen Wasserkraftwerk deckt.

Öko-Tourismus entdeckt

Neben der Qualität des Bieres hat er auch die Umweltbelange immer im Blick. „Wir müssen des gesamten Geschmack aus dem Malz erreichen“, so der Brauer. Heraus kommt ein kräftiges, würziges Bier, wie das Bio Klosterdunkel.

Unten im Keller, wo selbst im Sommer die Temperaturen angenehm kühl sind, zeigt er das „Versuchslabor“ der Brauerei. Bier, eingelagert in Holzfässern, soll nach einer Lagerzeit einen besonderen Geschmack bekommen. Ob es funktioniert? Das steht noch nicht fest, denn das Experiment ist noch nicht abgeschlossen.

Nach dem Mittagessen im Bräuersüberl fahren wir weiter. Den Berg vom Kloster herunter und an Wiesen vorbei. Dann eine kleine Treppe herunter und wir stehen an der Alz.

Eine Seilfähre bringt die Radler an das andere Ufer. „Bitte läuten“ steht auf einem roten Schild, dann kommt die Wirtin aus dem nahe gelegenen Gasthaus und bring die Radler gegen ein kleines Trinkgeld trocken über den Fluss. Von dort sind es nur noch ein paar Kilometer bis zum Ausgangspunkt der Tour.

Artikelbild: © NN/ Bayerns Lächeln

Logbuch| Christian Gregor Landwehr mag diese Region einfach. Der Chiemgau? Da wollte er immer schon mal hin. Mit einem E-Bikes will er bald den Chiemsee umrunden….

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